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![]() Wenn Sie Ihre Finanzen planen, sollten Sie immer die Inflationsrate mit einrechnen. Sonst kann Ihnen bei Sparverträgen - besonders wenn es um Ihre Altersvorsorge geht - ein schwerer Schaden entstehen.
Innerhalb von 25 Jahren haben sich die Lebenshaltungskosten im Durchschnitt ver-5-facht. Hier ein kleiner, aber exemplarischer Auszug aus dem Warenkorb :
(damalige Preise wurden umgerechnet in Euro)
Farbfernseher und Taschenrechner sind seitdem billiger geworden.
Aber wie oft braucht der Mensch einen neuen Fernseher?
Warum sich die Inflation so negativ auf Ihre Geldanlagen auswirkt, lässt sich so erklären: Hätten Sie vor 25 Jahren die beste deutsche Lebensversicherung mit einem Beitrag von 100 Euro pro Monat abgeschlossen, dann könnten Sie heute ein Ablaufkapital von ca. 75.800 Euro erwarten. Ihr Geld hätte sich also um etwas das 2,5-fache vermehrt. Die Preise aber haben sich in 25 Jahren durchschnittlich ver-5-facht. Sie hatten also einen enormen Kaufkraftverlust.
Nein. Denn eine Sparform zur Lösung aller Inflationsprobleme gibt es nicht.
Doch mit geeigneten Anlageformen können Sie weitgehend gegen steuern.
Anleger haben langfristig immer mehr profitiert als Sparer - denn Sie investierten in sog. Sachwerte, Anleger dagegen in Sachwerte.
Als Geldwerte zu nennen wären z.B. Sparbücher, Lebensversicherungen, Bundesschatzbriefe, Sparbriefe, sowie Bausparverträge. Sachwerte sind z.B. Immobilien, Aktien und Aktienfonds. Darum : Investieren Sie bei langfristigen Sparverträgen möglichst in Sachwerte und vermeiden Sie Anlagen in Geldwerte. Beim Immobilienkauf aber ist oft größte Vorsicht geboten. Mehr dazu finden Sie im Kapitel Altersvorsorge im Abschnitt
Die statistisch ermittelte Inflationsrate beträgt etwa 3%.
Zwangsläufig wird bei Ihnen nun die Frage auftauchen, wieso dann bei Geldwerten eine Kapitalvernichtung entsteht? Zumal z.B. bei Lebensversicherungen (des Deutschen liebstes Kind bei der Altersvorsorge) nach Abzug der Inflationsrate immerhin rund 3,5 Prozent Gewinnrendite übrig bleiben... Nun, werfen Sie einen Blick in die obige Tabelle - denn die zeigt eine viel höhere Inflation. Die amtlich verkündte Inflationsrate ist politisch erheblich beschönigt und deshalb für das tägliche Leben unbrauchbar. Der stern ® nennt es im Heft 10/92 die Preislüge. Er hat in einer Studie bei Verbrauchern Inflationsraten von zwischen 15,7 und 23% pro Jahr ermittelt. Und auch die Fachleute von DM ® machten sich vor einigen Jahren bereits über die amtlichen Methoden zur Ermittlung der Inflationsraten lustig. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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